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Vertrauen

So standen wir auf einem Drahtseil und ich hielt Dich an der Hand. Doch Du hast sie weggeschlagen, weil Du dachtest, ich lasse Dich fallen und Du fielst.

Zitat von Christoph Mittler-Coe (1965)

                                  

Vertrauen ist wichtig - so viel steht fest. Jeder Mensch wurde irgendwann schon einmal von irgendwem enttäuscht. Wenn ich richtig darüber nachdenke wurde ich schon von jedem Menschen den ich kenne mindestens ein Mal [gravierend] enttäuscht. Sei es die beste Freundin, die Familie oder einfach nur Bekannte aus der Schule.

Ich kann einfach niemandem mehr wirklich vertrauen so sehr ich es auch möchte. Diese Hintergedanken schleichen sich immer wieder ein. Ich setze Vertrauen seit einiger Zeit mit Abhängigkeit gleich und wenn ich von jemandem abhängig bin, bin ich machtlos und jede Situation kann außer Kontrolle geraten ohne, dass ich etwas dagegen tun kann.

Durch das mangelnde Vertrauen steht immer eine Wand zwischen mir und anderen Personen. Nie kann ich offen über mich  und meine Gefühle sprechen. Es ist wie ein Schild, das mich vor negativen Erfahrungen bewahren soll, denn man kann nicht enttäuscht werden, wenn man sich auf nichts einlässt und keine Erwartungen hat.  

Wie kommt es zu diesem Misstrauen?

Jeder Mensch hat sich in seinem Leben eine bestimmte Grundeinstellung hinsichtlich anderer Menschen zugelegt. Diese Grundeinstellung entwickeln wir aufgrund unserer Erfahrungen in der Kindheit. Kleine Kinder haben ein absolutes Vertrauen in die Menschen, bis sie erfahren, dass sie enttäuscht werden können.

Solche Situationen können sein:
wenn niemand da ist, wenn sie Hilfe brauchen
wenn die Eltern etwas ankündigen und es nicht einhalten,
wenn zu hohe Anforderungen als sie gestellt werden, sodass sie immer wieder erleben, etwas nicht zu schaffen,
wenn sie immer kritisiert werden,
wenn die Eltern sie grundlos schlagen oder beschimpfen,
wenn die Eltern sie überbehüten und keine eigenen Erfahrungen machen lassen,
wenn die Eltern launisch sind und ihre Launen am Kind auslassen,

wenn Kinder sich einer Situation hilflos ausgeliefert fühlen wie beispielsweise einem langen Krankenhausaufenthalt oder einer Kinderkur, wenn eines der Elternteile stirbt oder die Eltern sich trennen.

In solchen Situationen lernen Kinder, ein geringes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in andere Menschen oder in das Leben zu entwickeln.

Quelle: www.psychotipps.com

5.8.09 20:35
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


3 / Website (5.8.09 21:28)
ohhya leute ignorieren kann ich ganz schlecht - ich mit meinem aufbrausenden charakter... aber danke für deine so lieben worte, es tut gut zu sehen dass es menschen wie dich gibt.
und schon wieder muss ich dir gestehen wie interessant ich das zitierte hier finde, wirklich toll. ich hoff ich krieg noch mehr davon zu lesen (:
bis bald hoffentlich!
lg

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